Food on Film „Das Festmahl im August“

DAS FESTMAHL IM AUGUST R: Gianni Di Gregorio ita 2008

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Gegrillte Sardinen mit frischem Sommer-Tomatensalat

Sardinen

Sardinen gehören zu den sogenannten Heringsarten und damit zu den Schwarm- und Wanderfischen.
In großen Schwärmen ziehen sie durch die Meere.
Dies ist auch ihr wirksamster Schutz gegen natürliche Feinde.
Raubfische können nie den gesamten Schwarm vernichten.
Sardinen sind sehr schlanke langgestreckter Fische.
Ihr Rücken ist grünlich oder bläulich, die Bauchseite silbrig.
Die Flossen sind eher klein. Entlang der Körpermitte trägt die Sardine silbrige Schuppen.

Sardinenarten bevölkern praktisch alle Weltmeere.
Zu den wichtigsten Lebensräumen gehören der Nordostatlantik von
Südengland bis Madeira und zu den Kanaren, sowie der nördliche Bereich des gesamten Mittelmeeres.
Die Fische ernähren sich von Plankton, Fischeiern und Fischlarven.
Sardinen ereichen eine Länge von ca. 28 cm. In der Regel sind sie 15 – 20 cm lang.

Sardinen werden in den Monaten Mai bis September gefischt. Hier ist auf die Herkunft zu achten.
Der Wildfang aus dem atlantischen Meer (Golf von Biskaya) ist hier zu bevorzugen.
Da hier mit Schleppnetzen und Ringwaden gewischt wird und
der Beifang und die Rückwurfrate relativ gering ist.
Beim Fang mit Ringwadennetzen werden die Schwärme mit Lampen an die Wasseroberfläche gelockt,
wo sie den Fischern dann ins Netz gehen.
Nähere Informationen unter dem Einkaufratgeber Fisch beim WWF, oder bei Greenpeace.

Sardinen werden oft mit Sardellen (Anchovis) verwechselt. Beides sind Heringsarten.
Die wiederum zu den Knochenfischen gezählt werden.
Sardellen werden max. 15cm lang, haben ein sehr spitzes Maul und sind im Querschnitt eher oval.
Sie ernähren sich vor allem von Plankton.
Sardinen dagegen sind größer, sie werden max. 28 cm lang.

Eigentlich müssen Sardinen nicht ausgenommen werden.
Sie kommen einfach so auf den Grill. So bleiben sie schön saftig.
Die Innereien werden in der Regel aber nicht mitgegessen.
Außer man mag es. Ich mache mir aber lieber die Mühe sie vorher auszunehmen.
Ich bin da recht schischi, das gefriemel beim Essen ist nicht so meins.

Rezept für gegrillte Sardinen mit grünem Mojo – reicht für ca 6 Personen
ca. 12 Sardinen (Anzahl je nach größe der Sardinen)
4 EL Olivenöl
1 Biozitrone (längs geviertelt und in dreiecke geschnitten)
2 Tomaten (entkernt und filitiert)
1/2 Bd. glatte Petersilie (je nach größe des Bundes – 50 g)
6 Lorbeerblätter
2 Knoblauchzehen
4 grüne Kardamonkapseln
2 kleine Chillischoten
1 TL Piment (gemahlen/gemörsert)
2 EL Salz
ca. 2 EL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Wer die Möglichkeit hat auf einem Holzkohlegrill die Fische zugrillen sollte diesen erhitzen.
Ansonsten tut es auch ein Elekrogrill im Haus. Die Lorbeerblätter mit dem Salz im Mörser zermahlen.
Die Kardamon, Pfeffer und den Piment dazugeben und zermahlen.
Die Mischung in eine Schüssel geben. Anschließend den Knoblauch, die Chillis mörsern
und alles in eine Schüssel geben und mit dem Olivenöl vermengen.
Die Zitronenspalten und die gehackte Petersilie dazugeben.

Die Sardinen waschen und ggf ausnehmen. Abtupfen und mit der Gewürzmarinarde einreiben.
Einen Teil der Marinade aufheben. Die Tomaten waschen und filitieren und zum Rest der Mischung geben. Abschmecken.

Die Fische drei bis vier Minuten von allen Seiten grillen. Die Sardinen etwas mit der Soße und Zitronensaft beträufeln und anrichten. Die Säure der Zitrone, das Salz und die Chilli nehmen dem Fisch seine schwere.

Da zu passt ein frischer Tomatensalat und frischen Brot.

ausgenommene Sardinen

ausgenommene Sardinen

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Quelle:
Fisch Gruber, Wien
http://www.youtube.com/user/FischGruber?feature=watch

Sommer-Tomatensalat

Tomatendiversität

Was gibt es leckeres als frische Tomaten im Sommer. Der Inbegriff von Sommer schlechthin.
Die Zutaten für einen frischen Tomatensalat hat man in der Regel im Haus:
Ein gutes Olivenöl, einen weißen Essig (vll. auch einen Balsamico), Salz, frischen schwarzen Pfeffer,
evtl. ein paar frische Kräuter (glatte Petersilie od. Koriander), etwas Knoblauch…
fertig ist der ultimative Sommer-Tomatensalat. Und die Tomaten gibts frisch auf dem Markt.

Passt prima zu gerösteten Brot, zu gegrilltem Fisch, oder mal eben schnell
als Mittagessen oder Zwischenmahlzeit.

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Die folgenden Bilder sind beim letzten Besuch im Tomatenhaus der Gärtnerei Wurzelwerk in Escherode entstanden.

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„Sushi in Suhl“ DVD Tipp

„Sushi in Suhl“ ist die Geschichte des liebenswürdigen Koch, Gastronom und Traumfänger Rolf Anschütz
Zu sehen auf DVD oder heute im Open Air Kino Dock4 in Kassel, 22.15 Uhr.

SUSHI IN SUHL R.Carsten Fiebeler, d 2012

http://sushi-in-suhl.de

What is Zen Cooking?

Gaia Cooking

Zen CookingAs those familiar with Dogen’s Instructions to the Tensho understand, the cook is thought about to be the most essential person in the monastery due to the fact that he is responsible for the well-being of all the various other monks. Like Dogen, Roshi Tetsugen Glassman believes that one of the most helpful metaphors for life is what takes place in the kitchen. Certainly, Zen masters call a life that is lived completely and entirely, with nothing kept back, „the supreme meal.“ So the „menu“ of Glassman’s brand-new book, which explains his vision and his work, is divided into the five main „courses“ or facets of life: spirituality, understanding, source of income, social activity, and community.

When [13th-century Zen master] Dogen asked the Zen cook in the Chinese temple why he didn’t have his assistants do the tough work of drying mushrooms in the hot sun, the cook…

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Spargel mit Rucola und Salzkartoffeln

 

Spargel mit Rucola1Eigentlich kommt diese Rezept etwas zu spät, aber die Spargelsaison dauert dieses Jahr auch etwas länger.
Neben den Spargel Klassikern ist das schon seit einigen Jahren eins meiner Lieblingsrezepte. Es ist relativ
schnell  hergestellt und schmeckt wunderbar erfrischend.

Ich nehm‘ für das Rezept gern weißen Spargel,
wer Lust hat kann diesen auch gern mit grünem mixen…
Alle anderen Zutaten sind je nach Gusto variabel.

Pro Person rechne ich 400g Spargel für das Rezept.
Zubereitungszeit ca. 30 Minuten

Zutaten:
400 g Spargel
ein Spritzer Zitrone
ein Bd. Rucola
etwas Butter
Pfeffer und Salz

Die Kartoffeln waschen und schälen. Da die Salzkartoffeln mehr Zeit benötigen,
das Wasser etwa 10 Minuten vor dem Spargel aufsetzen. Während das Wasser heiß wird,
den Spargel waschen, schälen und in 3 bis 4 cm dicke Stücke schneiden.
Anschließend die Butter in einer Pfanne schmelzen lassen.
Den Spargel ca. 10 bis 15 Minuten anbraten, bis er gar, aber noch knackig ist.
Stellenweise kann er ruhig etwas braun werden. Salzen, pfeffern und
einige Spritzer Zitrone hinzugeben.
Die  Rucolablätter grob hacken und kurz mitbraten.

Ein Glas trockener Weißwein dazu, Bon Appetit

Spargelzeit endet am Johannistag

Spargelen

L’appetito vien mangiando oder das Erdbeertiramisu

Erdbeeren

Rezept für ca. vier Personen
1 kg Erdbeeren
150 g Puderzucker
200 g Joghurt (Vollmilchjoghurt)
1 Zitrone
500 g Mascarpone
200 g Schlagsahne
6 EL Orangenblütenwasser oder Orangenlikör
500 g Löffelbiskuits
eine Handvoll Pistazien

Die Erdbeeren waschen und trocken.
Etwa die Hälfte der Erdbeeren in Würfel schneiden und mit dem Saft der Zitrone, 60 g Puderzucker
und 4 EL Orangenblütenwasser in eine Schüssel geben und mit dem Pürierstab zerkleinern.
Die übrigen Erdbeeren in Scheiben schneiden und beiseite stellen.
Mascarpone, Joghurt, den restlichen Puderzucker mit dem übrigen Orangenblütenwasser
mit einem Rührgerät schaumig rühren.
Die Sahne steif schlagen und unter die Mascarponemischung heben.
Nun die Löffelbiskuits in einer Glasschale legen und abwechselnd mit Erdbeerpüree,
Mascarponecreme und den Erdbeeren schichten.
Das Tiramisu mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen (mindestens eine Stunde).
Mit den restlichen Erdbeeren garnieren, ggf Pistazien hacken und auf dem Tiramisu verteilen.
L’appetito vien mangiando.