Alles über die Bohnenernte

Bohne

Die Vielfalt der Bohnen ist riesig. Mehrere hundert Bohnensorten gibt es bereits.
Sie heißen Ackerbohnen, Buschbohnen, Gartenbohnen, Stangenbohnen,
Prunkbohnen, Puffbohnen, Saubohnen, Wachsbohnen, Reiserbohnen …
Sie sind klassisch grün oder violett gefärbt.
Die Haupterntezeit für Bohnen ist von Juli bis Anfang Oktober.
Der ungewöhnlich lange Zeitraum ergibt sich durch die Tatsache,
das Bohnen bereits ab Anfang Juli nachgesät werden können.
Wichtig ist, dass es nicht beim einmaligen Abpflücken bleibt.
In einem Zeitabstand von ungefähr zwei bis drei Tagen können die meisten Sorten
mehrmals durchgepflückt werden.

Eine regelmäßige Ernte unterstützt den Blüten- und Hülsenbildung der Pflanze.
Mit der Ernte sollten man allerdings nicht zu lange warten, da sonst ein holziger,
trockener Geschmack auftreten kann – mit Ausnahme der Trockenbohnen,
die erst dann geerntet werden, wenn sie vollständig ausgewachsen sind.
Ansonsten werden Bohnen geerntet, wenn sie noch jung sind und die Hülse nicht prall ausgefüllt ist.
Bei der Ernte sollte darauf geachtet werden, dass beim Pflücken keine Triebe verletzt werden.
Am besten eignet sich zum Schneiden ein kleines scharfes Messer mit der die Bohnen
von den Ranken geschnitten werden können. Aber Vorsicht!
Verletzt man beim Ernten die Ranke oder reißt Blüten ab, stört das das Pflanzenwachstum.
Die Wurzeln der Bohnen sollten nach der Ernte im Boden verbleiben, da sie stickstoffreich sind
und dem Wachstum anderer Gemüsesorten in der Nachbarschaft begünstigt.

Wer bereits für das kommende Jahr für eine reiche Ernte sorgen möchte,
belässt einige Hülsen bis zum Ende der Erntezeit an den Ranken.
Zeigen sie eine weiße Färbung, sind sie fertig gereift und können getrocknet werden.
Ist die Hülse spröde geworden, können die Kerne heraus getrennt,
getrocknet und im kommenden Jahr gesät werden.

Viele Bohnen sind erst nach dem Garen genießbar, durch das Erhitzen werden
die gesundheitsschädlichen Lektine (Proteine, gen. Glykoproteine) zerstört.
Am besten schmecken Bohnen, wenn man sie frisch verzehrt.
Bohnen lassen sich allerdings auch prima einfrieren.
Ob sie vorher blanchiert werden oder nicht, ist reine Geschmackssache.

Bohnen gehören zu der Familie der Schmetterlingsblütler (ebenso Erbsen und Linsen)
Die botanische Bezeichnung für Hülsenfrüchte lautet Leguminose.
Die Bezeichnung Fabaceae hingegen ist veraltet.
Frische Bohnen (auch Erbsen) werden auf dem Markt gern als Schotengemüse verkauft.
Die Bezeichnung Schotengemüse ist aus botanischer Sicht nicht richtig,
da Hülsen und Schoten unterschiedlich definiert werden.
Schoten haben zwei Kammern, die durch eine Zwischenwand getrennt sind.
Hülsen hingegen haben nur eine Kammer.
Zu den Schoten gehören u. a. die Früchte des Rapses und des Senfes.

Blaue Hilde

Blaue Hilde

Wachsbohne, Blaue Bohnen

Wachsbohne, Blaue Bohnen

Bezugsquelle:
Dreschflegel

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s