Das Grüne Gold der Steiermark

Ölkürbis

Kernöl ist dickflüssig, dunkelgrün und besitzt einen nussigen Geruch,
der an frische Brotrinde mit Röstnote erinnert und einen einzigartigen Geschmack.
In der steirischen Küche wird es vor allem für Salate und die kalte Küche verwendet.
In warmen Speisen oder in Nachspeisen (z.B Eis) wird das Kernöl gern zum veredeln verwendet.
Zum Braten eignet es sich nicht. Da das Öl nicht stark erhitz werden sollte.
Das Öl wird aus den gerösteten, schalenlosen Kernen des grossen
und bauchigen steirischen Ölkürbis gepresst.
Aufgrund der fehlenden Schale sind die Kerne nur von einem dünnen Häutchen umgeben,
die dem Kürbiskernöl wegen der vermehrten Einlagerung des grünen Farbstoffes Chlorophyll,
die charakteristische tiefgrüne Farbe verleihen. Traditionell wird der Kürbis in der südlichen
Steiermark sowie dem südlichen Burgenland und den angrenzenden Ländern
Ungarns und Sloweniens sowie in Russland angebaut.
Der Kürbis gedeit am besten auf sandig, lehmigen Böden bei feucht-warmen Klima.
Wenn im Herbst der Kürbis seine Farbe von grün nach gelb wechselt wird geerntet.
Die Kerne werden gewaschen, getrocknet, eingelagert und vor den rösten geschält.
Anschließend gepresst und zu Öl verarbeitet.
Ein Produktionsvideo seht Ihr hier.

Zum ersten Mal erwähnt wurde das Kürbiskernöl im Jahre 1735.
Es wurde fast ausschließlich in Apotheken zur Herstellung von Heilmitteln verwendetn.
1773 hieß es in einer Verordnung Maria Theresias,
dass das Kürbiskernöl viel zu wertvoll sei, um es in Speisen zu verwenden,
auch das Naschen von Kürbiskernen wurde verboten.
Das Kürbiskernöl wurde ausschließlich zur Herstellung von Salben und Pflastern verwendet.

Das Steirisches Kürbiskernöl ist es eine anerkannte Herkunftsbezeichnung mit Regionenschutz.
Jede Flasche Steirisches Kürbiskernöl g.g.A. wird mit der Banderole
und einer individuellen Kontrollnummer versehen.
Durch die Kontrollnummer ist eine Rückverfolgung der Herkunft bis zum Hersteller möglich.
Strenge Kontrollen sowie streng vorgegebene Kriterien stellen die Qualität
des steirischen Kürbiskernöls sicher.

Kürbisblüte

Rezeptvorschläge gibts hier.

Quelle:
Kernöl Rohrbacher
Steierisches Kürbiskernöl

Ziegenfrischkäse mit Gänseblümchen, Pimpinelle, Radieserl und Spinat

Ziege mit Gänseblümchen

Schnell, leicht, lecker und gesund … ein angemachter Ziegenkäse mit Kräutern und frischem Gemüse.
An einen frischen, leckeren Ziegenkäse kann ich nicht vorbei gehen.
Und wenn er auch noch mit Pimpinelle und Gänseblümchen garniert ist erst recht.
Fehlt nur noch etwas frisches Gemüse, in diesem Fall junger Spinat und Radieserl.
Der Spinat wird kurz gedünstet, gesalzen und leicht gepfeffert.
Die Radieschen waschen und in dünne Scheiben schneiden.
Einen fruchtigen Essig und etwas Öl drüber …

Bon appétit

Brunchen mit dem feinen Fenchel – Orangen Salat mit roten Zwiebeln und Stremellachs

Fenchel-Orangen-Lachs Salat

Relativ Fix gemacht ist dieser feine Salat. Etwas Vorbereitungszeit genügt.
Prima zum Brunch, Abendessen oder auch zum Grillen.
Wer möchte kann auch geräucherten Saibling oder einen anderen Fisch verwenden 😉

Zutaten für etwa zwei Personen:
eine Bio-Zitrone
drei bis vier Bio-Orangen
zwei rote Zwiebeln
eine große Fenchelknolle mit möglichst viel Grün
etwa fünf EL Olivenöl
wer mag zwei EL Pastis
eine gute Prise Zucker
Salz und Pfeffer
130 g Stremellachs, natur

Die roten Zwiebeln schälen und in möglichst feine Scheiben schneiden.
Den Fennel putzen (dabei das Grün beiseite legen), vierteln, den Stunk entfernen
und quer in feine Streifen schneiden. Alles zusammenin eine Schüssel geben.
Die Zitrone und eine Orange auspressen und den Saft über das Gemüse geben.
Alles zusammen etwa eine Stunde marinieren/ziehen lassen.
Anschließend den Saft in eine kleine Schüssel abgießen und mit Olivenöl und Pastis verrühren.
Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Das Fenchelgrün fein hacken
und mit den Fenchel und Zwiebeln vermischen. Die restlichen Orangen filetieren.
Das Gemüse auf einem Teller anrichten, die Orangenfilets dazugeben
und den Stremellachs darüber verteilen. Mit dem Dressing beträufeln …

Bon appétit und Merci bien für das tolle Rezept an Nicole Stich 😉

Quelle:
delicious days

Fenchel

Cima di rapa Salat

Zur Zeit ist Cima d rapa mein Lieblingsgemüse. Durch die bitterern Aromen auch recht gesund.
Dieser schnelle , feine bitterer Salat ist vorzüglich für den kleinen Hunger zwischendurch,
oder einfach schnell zubereitet für ein Abendessen.

Zutaten:
etwas Weißbrot od. Baguette für die Croûtons
20g Butter
eine Knoblauchzehe
zwei-drei kleine Schalotten
etwa ein Kilo Cima di rapa
etwa 10 EL Olivenöl / Rapsöl
etwa fünf EL Geflügenfond
Salz
Pfeffer
etwa 2 EL frisch gepresster Zitronensaft

Das Weißbrot oder Baguette für die Croûtons in kleine Würfel schneiden.
Butter in einer Pfanne zerlassen, die Brotwürfel darin goldbraun rösten und abkühlen lassen.

Den Knoblauch und Schalotten in kleine feine Würfel schneiden.
Den Cima di rapa waschen und trocknen. Die großen, dunkelgrünen Blätter entfernen, da diese bitter schmecken. Die zarten Blätter von den Stielen zupfen und in ca. drei cm breite Streifen schneiden.
Die dicke Stiele in ca. ein cm breite Stücke, die dünneren in drei bis vier cm lange Stücke schneiden.
Die Cima-Röschen klein schneiden.

Etwas Öl in einem großen flachen Topf erhitzen, Knoblauch und Schalotten darin glasig dünsten. Geflügelfond und die Stiele dazugeben, zugedeckt bei mittlerer Hitze gute 5 Minuten dünsten und gelegentlich umrühren..
Die Cima-Röschen und Blätter dazugeben, zugedeckt weitere zwei bis drei Minuten dünsten.
Mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken.
Das Gemüse auf den Teller anrichten und mit jeweils zwei El Rapsöl beträufeln.
Mit Croûtons bestreut servieren und nach Belieben mit Parmesan darüberhobeln.
Buon appetito!

Ein Mille Grazie an Nino …

Kuriose Gerichte: Snickerssalat

Snickers-Apple-Salad

Beim Recherchieren nach geeigneten Kinder Desserts bin ich auf diese kuriose Rezept gestoßen.
Der Snickers-Apfel-Salat hört sich einfach nur kurios an.
Ich kann mir gut vorstellen das die Säure des Apfels mit dem fettig-süßen Riegel harmoniert.
Aber warum kombiniert man sowas. Ich find’s eher schrecklich. Aber versucht es selbst.
Ein interessanten Artikel hab ich in der Berliner Zeitung von 2005 gefunden.
Try your luck 🙂

Zutaten:
6 säuerliche Äpfel (Granny Smith)
6 gekühlte Snickers Riegel
200 g Frischköse (ggf fettarm)
150 g Sahne
50 g Staubzucker

Quelle: http://www.momendeavors.com | http://www.berliner-zeitung.de

Sommer-Tomatensalat

Tomatendiversität

Was gibt es leckeres als frische Tomaten im Sommer. Der Inbegriff von Sommer schlechthin.
Die Zutaten für einen frischen Tomatensalat hat man in der Regel im Haus:
Ein gutes Olivenöl, einen weißen Essig (vll. auch einen Balsamico), Salz, frischen schwarzen Pfeffer,
evtl. ein paar frische Kräuter (glatte Petersilie od. Koriander), etwas Knoblauch…
fertig ist der ultimative Sommer-Tomatensalat. Und die Tomaten gibts frisch auf dem Markt.

Passt prima zu gerösteten Brot, zu gegrilltem Fisch, oder mal eben schnell
als Mittagessen oder Zwischenmahlzeit.

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Die folgenden Bilder sind beim letzten Besuch im Tomatenhaus der Gärtnerei Wurzelwerk in Escherode entstanden.

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Wassermelonensalat mit Feta und frischer Minze

Wassermelone

Wassermelonensalat

Wassermelonensalat

Schnell, leicht, lecker! Dieser Salat ist eine echte Aromenbombe.
Die Zutaten sind frei nach Gusto und Pendenza zu verwenden.
Alles was man für eine Portion braucht ist eine vollreife Wassermelone.
Eine Handvoll geröstete Pinienkerne, Minze oder Basilikum, ca. 100 g Feta,
sehr gutes Olivenöl, einen Spritzer Zitrone sowie Salz und Pfeffer zum abrunden.
Der Sommer kann kommen.
Cincin!