The Penicillin

Es ist wieder Champagne League Zeit und um die bald blank liegenden Nerven zu beruhigen,
gibts heute nichts zu Essen, sondern einen Drink. The Penicillin – Der medizinische Cocktail!

Zutaten für einen Penicillin Cocktail:
5-6 cl Scotch (Ballantine’s)
1 cl Islay Single Malt (Lagavulin, Laphroaig od. Ardbeg)
3-4 cl Zitrone
3-4 cl Honig-Ingwer-Sirup*
Eiswürfel

Alles, bis auf den Islay, in einen Shaker geben, schütteln und mit dem Eis in einen Tumbler geben.
Den Islay Single Malt zum Schluß über den Drink verteilen.

Ich habe diesen Drink kürzlich in einer Hotelbar gekostet und war extrem angetan.
Etwas sauer im Antrunk und leicht süßlich-scharf hinten raus.
Eigentlich ein guter Aperitif. Der Islay parfümiert das ganze ganz hervorragend.

Cheers und Olé!!

The Penicillin

*Homemade 😉

Quelle:
The Liquid Culture Project
Mixology

Zitronen-Ingwer-Minze Sirup

Zitronen-Ingwer-Minze Sirup
Die Minze ist das einzige was in unseren Breiten z.Zt. wächst ohne Ende.
Wer nicht weis wohin mit dem Kraut, dem kann ich dieses tolle Sommergetränk nur ans Herz legen.
Minze gibt es zu hauf in den Gärten, am Wegesrand und inzwischen auch
in vielen Supermärkten für viel Geld. Im Prinzip eignet sich fast jede Minze für diesen Sirup.
Einfach aus probieren. Der Sirup passt hervorragend zu Mineralwasser, Prosecco oder Weißwein.
Als Verfeinerung zu Wodka oder Wermut oder einfach nur zu Sorbet, et voilà!
Einzige Voraussetzung, es muss heiß sein.

Rezept für knapp 2 Liter Sirup.
1l frisch gepresster Zitronensaft (mind. 10 Bio-Zitronen)
etwa 10 TL Zitronenabrieb
1l Wasser
2kg Rohrzucker
etwa 100g frischen Ingwer
100g frische Minze

Den Ingwer in Stücke schneiden. Die Zitrone waschen und die Schale fein abreiben.
Die Zitronen auspressen und den Saft sieben und abmessen. Den Zitronensaft mit dem Wasser,
dem Zucker, Ingwerstücken und dem Zitronenabrieb in einen Topf geben und langsm erhitzen.
Aufkochen lassen, und etwa 20 Minuten leicht köcheln lassen bis er sirupartig eingekocht ist.
Den Topf vom Herd nehmen und die Minze zugeben und etwa 30 Minuten ziehen lassen.
In der Zwischenzeit die Flaschen reinigen und sterilisieren*.
Die Masse durch ein feines Sieb filtern und in die sterilen Flasche abfüllen.

[*sterilisieren bzw. auskochen von Flaschen dauert etwa 10-15 Minuten. Eine Alternative ist das sterilisieren im Backofen bei 100-150°C. Hierbei sollten die Flaschen etwa 15-20 Minuten im Ofen verweilen.]

Zitronen

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Aperitivo, per favore!

„Ein Aperitif … als Kurzform vor allem in der Schweiz auch Apéro, ist ein meist alkoholisches Getränk, das vor dem Essen konsumiert wird, um den Appetit anzuregen und auf die bevorstehende Mahlzeit einzustimmen. Während der Aperitif in den romanisch beeinflussten Kochtraditionen wie der französischen und italienischen Küche fester Bestandteil ist, wird er in Deutschland und den nordischen Küchen vergleichsweise selten gereicht. … Oft werden zum Aperitif kleine Appetithäppchen oder Knabbergebäck gereicht, z. B. Pistazien, Oliven o. ä., so dass Aperitif auch das Getränk in Verbindung mit den gereichten Kleinigkeiten bezeichnet.“

Soviel zur Erläuterung.
Bei uns seit letzem Jahr sehr beliebt, hab ich den Hugo in Südtirol heuer schätzen gelernt.
Was mir neu war ist, dass der Hugo ein Aperitif aus Südtirol ist.
Mir ist er bisher in diversen Varianten angeboten worden.
Die merkwürdigste ist die hessische, oder besser die frankfurterische Variante,
mit Apfelwein (Äppler Hugo).
Nach dem „Original“ Hugo kann es nur diese eine Variante geben.
Holundersirup, Prosecco, Mineralwasser, Eiswürfel, Zitrone und Minze.
Der Hugo ist etwas blasser und leichter als der Spriz,
aber mindestens genauso erfrischend.
Cincin!