Erbsensuppe mit Schinken und frischer Minze

Erbsensuppe mit Schinken und frischer minze

Rezept für 4 gute Esser oder auch 6:
100 g Erbsen (frisch zw. Juni-Oktober)
1,5 l Fleisch- oder Gemüsefond
1 EL Olivenöl
1 mittelgroße Zwiebel
2 Selleriestangen
2 Möhren
1 ml Weißwein (trocken)
200 g weiße Bohnen
250 g gekochter Schinken
2 EL Grüne Minze
Salz und frischer Pfeffer

Die Bohnen über Nacht in Mineralwasser einweichen.
Die Bohnen müssen immer mit Wasser bedeckt sein.
Wer keine getrockneten Bohnen zur Hand hat,
kann auch welche aus der Dose verwenden.
Hier erhöht sich aber die Menge auch auf ca. 800 g.
Bitte die Bohnen vor der Verarbeitung abtropfen lassen.

Das Gemüse waschen, die Erbsen palen und die Schale aufbewahren.
Die Schale eignet sich hervorragend als Grundlagen für den Fond.
Oder aber auch zur Herstellung eines neuen Fond.
Sollten keine frischen Erbsen zu bekommen sein tun es auch tiefgefrorene aus dem Kühlregal.
Da es sich aber um ein Sommeressen handelt, sollte es eigentlich kein Problem sein
frische Erbsen auf dem Markt auf zutreiben.
Die Möhren und Zwiebeln in kleine feine Würfel schneiden (Brunoise).
Den Bleichsellerie in feine Scheiben schneiden.
Den Schinken in die gewünschte größe bringen.

Die Erbsenschale mit dem Fond in einen großen Topf geben und zum Kochen bringen.
Etwa 5 Minuten köcheln lassen und die Schalen aus dem Sud fischen und den Fond beiseite stellen.
Die Zwiebeln, Möhren und den Sellerie erhitzen und zugedeckt ca. 15 Minuten dünsten.
Wenn das Gemüse schön zart ist mit Wein ablöschen und köcheln lassen
bis sich der Alkohol verkocht (ca 5 Min.) ist.

Die Bohnen in den Topf geben und ein paar Minuten unter umrühren weich kochen.
Den Fond dazu geben und weitere 10 Minutn köcheln lassen.
Den Schinken und die Minze einrühren und ziehen lassen.
Die Minze nimmt dem Essen das Salzige (Schinken) und hebt das Aroma der Erbsen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken….Bon appétit.

Wassermelonensalat mit Feta und frischer Minze

Wassermelone

Wassermelonensalat

Wassermelonensalat

Schnell, leicht, lecker! Dieser Salat ist eine echte Aromenbombe.
Die Zutaten sind frei nach Gusto und Pendenza zu verwenden.
Alles was man für eine Portion braucht ist eine vollreife Wassermelone.
Eine Handvoll geröstete Pinienkerne, Minze oder Basilikum, ca. 100 g Feta,
sehr gutes Olivenöl, einen Spritzer Zitrone sowie Salz und Pfeffer zum abrunden.
Der Sommer kann kommen.
Cincin!

Zitronen-Ingwer-Minze Sirup

Zitronen-Ingwer-Minze Sirup
Die Minze ist das einzige was in unseren Breiten z.Zt. wächst ohne Ende.
Wer nicht weis wohin mit dem Kraut, dem kann ich dieses tolle Sommergetränk nur ans Herz legen.
Minze gibt es zu hauf in den Gärten, am Wegesrand und inzwischen auch
in vielen Supermärkten für viel Geld. Im Prinzip eignet sich fast jede Minze für diesen Sirup.
Einfach aus probieren. Der Sirup passt hervorragend zu Mineralwasser, Prosecco oder Weißwein.
Als Verfeinerung zu Wodka oder Wermut oder einfach nur zu Sorbet, et voilà!
Einzige Voraussetzung, es muss heiß sein.

Rezept für knapp 2 Liter Sirup.
1l frisch gepresster Zitronensaft (mind. 10 Bio-Zitronen)
etwa 10 TL Zitronenabrieb
1l Wasser
2kg Rohrzucker
etwa 100g frischen Ingwer
100g frische Minze

Den Ingwer in Stücke schneiden. Die Zitrone waschen und die Schale fein abreiben.
Die Zitronen auspressen und den Saft sieben und abmessen. Den Zitronensaft mit dem Wasser,
dem Zucker, Ingwerstücken und dem Zitronenabrieb in einen Topf geben und langsm erhitzen.
Aufkochen lassen, und etwa 20 Minuten leicht köcheln lassen bis er sirupartig eingekocht ist.
Den Topf vom Herd nehmen und die Minze zugeben und etwa 30 Minuten ziehen lassen.
In der Zwischenzeit die Flaschen reinigen und sterilisieren*.
Die Masse durch ein feines Sieb filtern und in die sterilen Flasche abfüllen.

[*sterilisieren bzw. auskochen von Flaschen dauert etwa 10-15 Minuten. Eine Alternative ist das sterilisieren im Backofen bei 100-150°C. Hierbei sollten die Flaschen etwa 15-20 Minuten im Ofen verweilen.]

Zitronen

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Rote Bete Suppe

Für 4 bis 6 Personen
2 EL Olivenöl
1 Zwiebel, in Scheiben geschnitten
2 Stangen Sellerie, in Scheiben geschnitten
1 Möhre, gewürfelt
2 große rote Kartoffeln, in Würfeln geschnitten
Salz, Schwarzer Pfeffer
1-1½ l Wasser
2 mittelgroße Rote Bete Knollen, vorher gekocht und in Scheiben geschnitten

Wahlweise:
Frische Kräuter, gehackt [Petersilie, Thymian, Minze, Majoran]
als Garnitur eine frische Zitronenscheibe, dünn geschnitten

Rote Bete Suppe

Die Rote Bete gewaschen aber ungeschält in eine Topf gegeben und etwa 40-60 Minuten weich kochen.
Wenn die Knollen gar gekocht sind lassen sie sich ganz leicht ohne Messer pellen.
Die Rote Bete in Scheiben schneiden.

Wärend die Rote Bete vor sich hin köchelt, das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen
und die Zwiebeln glasig dünsten. Sellerie, mÖhren und die Kartoffeln hinzufügen
und unter rühren einige Minuten schmoren lassen.
Salzen und pfeffern und ca. ¼ l Wasser hinzugießen. Das Gemüse zugedeckt etwa 10 bis 15 Minuten
lang bei schwacher Hitze köcheln lassen. Das Gemüse sollte weich sein.

Die in Scheiben geschnittenen Rote Bete dazugeben und mit ca. ½l Wasser
zugießen und die Suppe glatt pürieren.
Die Suppe auf den Herd zurückstellen und so viel Wasser hinzugeben,
bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die Suppe abschmecken und servieren.
Als Garnitur die Kräuter und die Zitronenscheiben zur Suppe geben.

Für kalte Tage mit wenig Sonnenstrahlen ist diese schlichte und feine Suppe ein echtes Highlight!

Bon appetite

Aperitivo, per favore!

„Ein Aperitif … als Kurzform vor allem in der Schweiz auch Apéro, ist ein meist alkoholisches Getränk, das vor dem Essen konsumiert wird, um den Appetit anzuregen und auf die bevorstehende Mahlzeit einzustimmen. Während der Aperitif in den romanisch beeinflussten Kochtraditionen wie der französischen und italienischen Küche fester Bestandteil ist, wird er in Deutschland und den nordischen Küchen vergleichsweise selten gereicht. … Oft werden zum Aperitif kleine Appetithäppchen oder Knabbergebäck gereicht, z. B. Pistazien, Oliven o. ä., so dass Aperitif auch das Getränk in Verbindung mit den gereichten Kleinigkeiten bezeichnet.“

Soviel zur Erläuterung.
Bei uns seit letzem Jahr sehr beliebt, hab ich den Hugo in Südtirol heuer schätzen gelernt.
Was mir neu war ist, dass der Hugo ein Aperitif aus Südtirol ist.
Mir ist er bisher in diversen Varianten angeboten worden.
Die merkwürdigste ist die hessische, oder besser die frankfurterische Variante,
mit Apfelwein (Äppler Hugo).
Nach dem „Original“ Hugo kann es nur diese eine Variante geben.
Holundersirup, Prosecco, Mineralwasser, Eiswürfel, Zitrone und Minze.
Der Hugo ist etwas blasser und leichter als der Spriz,
aber mindestens genauso erfrischend.
Cincin!