Brennnesselravioli #Mittagstisch

Brennnesselravioli

Ich geb zu, ganz so schnell ist das Rezept nicht.
Auf jeden Fall muss man Ravioli selber machen. Da sie dann erst richtig gut schmecken.
Wer eine größere Portion vorbereitet, hat später ein schnelles Essen auf dem Teller.
Das Grundrezept für die Ravioli findet ihr hier.

Für die Füllung:
50 g Butter
2 Schalotten, fein gechnitten
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
100 g Quark, 20% Fett i.Tr.
100 g Parmesan
Muskatnuss, Kardamon, Salz, Pfeffer

Für die Raviolifüllung nur die frischen Triebe der Brennnessel verwenden.
Da diese leckerer, aromatischer und vitaminreicher sind als die großen Blätter.
Pro Person eine gute Handvoll Brennnesselblätter pflücken. Die Triebe waschen und trocken tupfen.
Anschließend mit Schalotten und etwas Butter in eine Pfanne geben.
Wer mag kann auch etwas Knoblauch dazu geben.
Alles einige Minuten an dünsten und anschließend gut abkühlen und abtropfen lassen.
Parmesan und Quark dazugeben mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
Vielleicht auch etwas Kardamon dazugeben. Gut vermischen und die Raviolis füllen.

Die Ravioli in kochendes Wasser etwas 5 Minuten garen.
In einen Casserole die Butter erhitzen bis diese hellbraun wird. Petersilien fein hacken.
Alles auf einen Teller und zum Schluß etwas Parmesan über die Pasta geben.

Buon appetito!

Brennnesselravioli

Brennnessel

Brennnesselfüllung

Nudelmaschine

Ravioli

Pasta rändern

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Rigatoni al pepe

Inspiriert von dem großen Vincent Kling [oder vielleicht besser wieder einmal ausgegraben].

Beim Lesen eines Interview von Vincent Klink ist mir dieses schnelle und
ausserordenlich leckere Rezept wieder in den Sinn gekommen.
Menge und Dosierung variieren nach eigenem Gusto!

Zutaten:
riganoni / pepe / olio d’oliva extra vergine / pecorino / appetito

Buon appetito!

rigatoni 3

Pasta e basta

Grundrezept für eine „schnelles“ Pasta Rezept für etwa vier Personen:
500g Weizenmehl
4-5 frische Bio Eier, Größe M
etwas Mehl zum Bestäuben

Als Variation zum Weizenmehl, kann man auch noch die gleiche Menge Hardweizengries hinzufügen.
Also je 250g Gries sowie 250g Mehl. Dann wird der Teig gelber und etwas fester.

Wenn der Teig etwas zu feucht oder zu klebrig ist, fehlt etwas Mehl.
Ist er zu trocken braucht’s noch ein Ei.
Ich mache immer Eier in meine Nudeln. Sie schmecken dann einfach leckerer.
Das ganze funktioniert aber auch wenn man die Eier weg läßt.
Ich kenn jedoch keine Italienische Mama die Nudeln ohne Ei herstellt 😉
Meiner Meinung nach sind die Eier essentiell. Sie müssen aber frisch sein!

Alle Zutaten werden zu einem glatten, feinen und seidigen Teig verarbeitet.
Dies kann je nach Übung etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Anschließend wird der Teig zum Ruhen in Folie gewickelt und kurz zur Seite gelegt.
Soll der Teig erst am Anderen Tag verarbeitet werden kommt der Teig in den Kühlschrank.
Meiner Erfahrung nach, hält sich der Teig etwa drei, vier Tage frisch.
Aber nicht vergessen im Teig sind rohe Eier.

Der Teig kann nach dem ruhen mit dem Nudelholz oder einer Pastamaschine aus gerollt werden.
Für Ravioli oder Tortellini sollte der Teig nicht dicher als 1- 1,5 mm dick sein.
Für Pappadelle, Tagliatelle oder auch Spaghetti können sie auch etwas dicker sein. Je nach Gusto.

Pastateig Variation:

Rote Pasta
Für eine Rote Pasta nehme ich immer Rote Bete.
Man kann aber genauso Tomaten und auch rote Paprika verwenden.
Die Rote Bete in einer Alufolie mind. 30 Minuten im Rohr backen.
Anschließend pürieren und unter die Zutaten mischen.
Da die Rote Bete sehr feucht ist kann man mind. zwei Eier für die Pastagrundmischung weglassen.
Den Teig wie oben verarbeiten und ruhen lassen.

Gelbe Pasta
Hierführ läßt sich prima ein Kürbis verwenden. Den Kürbis (Hokkaido, Butternut) halbieren,
entkernen und in Alufolie mind. 30 Minuten backen. Die Zeit ist abhänig von der Größe des Kürbis.
Den Kürbis pürieren und unter die Pastazutaten mischen und verarbeiten.
Auch hier kann man gut auf ein bis zwei Eier in den Pasta Grundrezept verzichten.

Grüne Pasta
Für Grüne Pasta kann man Mangold oder auch Spinat verwenden.
250 bis 300g Mangold/Spinat waschen, blanchieren, gut ausdrücken, klein hacken und anschließend mixen.
Den Mangold oder Spinat zu den anderen Zutaten geben und verarbeiten.
Auch hier bitte ein bis zwei Eier weniger verwenden.