Kleiner Wiesenknopf / Pimpinelle

Pimpinelle

Ursprünglich stammt die Pimpinelle oder auch Kleiner Wiesenknopf aus Asien.
In Deutschland, traditionell in Hessen, wird das Kraut als Heil- und Küchenkraut verwendet.
Botansch gehört der Wiesenknopf zu den Rosengewächsen.
Im Anbau ist die Pimpinelle relativ anspruchslos.
Sie gedeiht an warmen sonnigen Plätzen genauso gut wie an schattigen Plätzen.
Die Pimpinelle ist ein wichtiger Teil der Grünen Soße.
Die Blätter des Wiesenknopfs sind zart, würzig und leicht bitter im Geschmack.
Die Pflanze ist mehrjährig und kann im Frühling oder auch Herbst ausgesät werden.
Pimpinelle ist reich an Vitamin C, ätherischem Öl und dem Wirkstoff Pimpinellin,
dem eine krebshemmende Wirkung nachgesagt wird.
Getrocknet verliehrt die Pimpinelle ihr Aroma,
daher ist es besser sie frisch einzufriehren oder in Essig und Öl einzulegen.
In Zitronensaft eingelegt kann man das Aroma sehr gut verfeinern 🙂

In der Küche findet man sie in Salaten, Soßen, Dressings, auf Broten oder eben in der Grünen Soße.
Die Pimpinelle ist quasi unverzichtbar in der Kräuterküche.

Quelle:
Wikipedia
Dreschflegel

Cima di rapa Salat

Zur Zeit ist Cima d rapa mein Lieblingsgemüse. Durch die bitterern Aromen auch recht gesund.
Dieser schnelle , feine bitterer Salat ist vorzüglich für den kleinen Hunger zwischendurch,
oder einfach schnell zubereitet für ein Abendessen.

Zutaten:
etwas Weißbrot od. Baguette für die Croûtons
20g Butter
eine Knoblauchzehe
zwei-drei kleine Schalotten
etwa ein Kilo Cima di rapa
etwa 10 EL Olivenöl / Rapsöl
etwa fünf EL Geflügenfond
Salz
Pfeffer
etwa 2 EL frisch gepresster Zitronensaft

Das Weißbrot oder Baguette für die Croûtons in kleine Würfel schneiden.
Butter in einer Pfanne zerlassen, die Brotwürfel darin goldbraun rösten und abkühlen lassen.

Den Knoblauch und Schalotten in kleine feine Würfel schneiden.
Den Cima di rapa waschen und trocknen. Die großen, dunkelgrünen Blätter entfernen, da diese bitter schmecken. Die zarten Blätter von den Stielen zupfen und in ca. drei cm breite Streifen schneiden.
Die dicke Stiele in ca. ein cm breite Stücke, die dünneren in drei bis vier cm lange Stücke schneiden.
Die Cima-Röschen klein schneiden.

Etwas Öl in einem großen flachen Topf erhitzen, Knoblauch und Schalotten darin glasig dünsten. Geflügelfond und die Stiele dazugeben, zugedeckt bei mittlerer Hitze gute 5 Minuten dünsten und gelegentlich umrühren..
Die Cima-Röschen und Blätter dazugeben, zugedeckt weitere zwei bis drei Minuten dünsten.
Mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken.
Das Gemüse auf den Teller anrichten und mit jeweils zwei El Rapsöl beträufeln.
Mit Croûtons bestreut servieren und nach Belieben mit Parmesan darüberhobeln.
Buon appetito!

Ein Mille Grazie an Nino …

Saisonaler Obst- und Gemüsekalender

Ich bin in letzter Zeit des öfteren gefragt worden, welche Gemüsesorten haben eigentlich gerade Saison.
Ein paar Antworten konnte ich sofort geben, aber schnell hab ich gemerkt das mein
koch- und einkaufverhalten immer noch sehr stark super-großmarktmäßig geprägt ist.
Dabei hat das saisonale Angebot von Obst und Gemüse viele Vorteile.

Die Nahrungsmittel schmecken besser, haben in der Regel einen höherer Nährstoffgehelt, helfen die Ökobilanz zu reduzieren. Haben somit geringere Schadstoffe und sind eigentlich im Preis günstiger.

Während der „natürlichen“ Erntezeit schmeckt das Obst und das Gemüse am intensivsten.
Die Sorten bekommen genügend Zeit und Luft sich zu entwickeln.
Somit haben die heimischen Obst- und Gemüsesorten auch mehr Vitamine und
sekundäre Pflanzenstoffe. Lange Transportkosten oder auch Lagerzeiten
schaden auch hier eher den Lebensmitteln.
Das regional angebaute Obst und Gemüse enthält weniger Pestizidrückstände als importierte Ware.
In Bio-Lebensmitteln sind in der Regel gar keine Pestizidrückstände nachweisbar.
Wer zu Pflanzen aus dem Freiland greift, nimmt zudem deutlich weniger Nitrat zu sich,
da Nitrat durch Sonne abgebaut wird.
Bio-Gemüse enthält generell weniger Nitrat (Salz der Salpetersäure HNO3).
Wer heimisches Obst und Gemüse nach Saison kauft,
bekommt in der Regel qualitativ hochwertige Ware für einen geringen Preis.
Vor allem Freiland-Lebensmittel kann mit wenig Energieaufwand und
damit günstig hergestellt werden, Transportkosten entfallen.

Saisonkalender Obst und Gemüse

Saisonkalender Obst und Gemüse

Beim stöbern bin ich bei brigitte.de und den Verbraucherzentralen hängen geblieben.
Ich fand den Kalender von agrikom GmbH gut nutzbar bzw prima zum ausdrucken. Also vielen Dank!

Saisonkalender-A4
saisonkalender-obst-gemuese
Saisonkalender Salat

Radieserl – Möhren Salat mit Paprika

Mal wieder ein schnellen Salat für zwischendurch?
Einfach – lecker – Frühling – wie’s mir gefällt!

Salat im Bild ohne Dill

Portion für 2 bis 4 Esser!
1 kleine grüne Paprika
ca. 10 Radieschen
1 große oder 2 kleine Möhren
1-2 TL Honig
2 EL Apfelessig
Salz / Pfeffer
etwas Dill

Gemüse waschen. Die Paprika halbieren, entkernen und in Würfel schneiden.
Radiserl in Scheiben schneiden. Die Möhren schälen und raspeln.
Den Honig mit dem Essig verrühren und mit Salz und etwas Pfeffer (nach Geschmack) abschmecken.
Dill dazu…Fertig!

Vielleicht mit dem Honig etwas vorsichtig hantieren, damit er nicht zu süß wird …