Ziegenfrischkäse mit Gänseblümchen, Pimpinelle, Radieserl und Spinat

Ziege mit Gänseblümchen

Schnell, leicht, lecker und gesund … ein angemachter Ziegenkäse mit Kräutern und frischem Gemüse.
An einen frischen, leckeren Ziegenkäse kann ich nicht vorbei gehen.
Und wenn er auch noch mit Pimpinelle und Gänseblümchen garniert ist erst recht.
Fehlt nur noch etwas frisches Gemüse, in diesem Fall junger Spinat und Radieserl.
Der Spinat wird kurz gedünstet, gesalzen und leicht gepfeffert.
Die Radieschen waschen und in dünne Scheiben schneiden.
Einen fruchtigen Essig und etwas Öl drüber …

Bon appétit

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Pasta e basta

Grundrezept für eine „schnelles“ Pasta Rezept für etwa vier Personen:
500g Weizenmehl
4-5 frische Bio Eier, Größe M
etwas Mehl zum Bestäuben

Als Variation zum Weizenmehl, kann man auch noch die gleiche Menge Hardweizengries hinzufügen.
Also je 250g Gries sowie 250g Mehl. Dann wird der Teig gelber und etwas fester.

Wenn der Teig etwas zu feucht oder zu klebrig ist, fehlt etwas Mehl.
Ist er zu trocken braucht’s noch ein Ei.
Ich mache immer Eier in meine Nudeln. Sie schmecken dann einfach leckerer.
Das ganze funktioniert aber auch wenn man die Eier weg läßt.
Ich kenn jedoch keine Italienische Mama die Nudeln ohne Ei herstellt 😉
Meiner Meinung nach sind die Eier essentiell. Sie müssen aber frisch sein!

Alle Zutaten werden zu einem glatten, feinen und seidigen Teig verarbeitet.
Dies kann je nach Übung etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Anschließend wird der Teig zum Ruhen in Folie gewickelt und kurz zur Seite gelegt.
Soll der Teig erst am Anderen Tag verarbeitet werden kommt der Teig in den Kühlschrank.
Meiner Erfahrung nach, hält sich der Teig etwa drei, vier Tage frisch.
Aber nicht vergessen im Teig sind rohe Eier.

Der Teig kann nach dem ruhen mit dem Nudelholz oder einer Pastamaschine aus gerollt werden.
Für Ravioli oder Tortellini sollte der Teig nicht dicher als 1- 1,5 mm dick sein.
Für Pappadelle, Tagliatelle oder auch Spaghetti können sie auch etwas dicker sein. Je nach Gusto.

Pastateig Variation:

Rote Pasta
Für eine Rote Pasta nehme ich immer Rote Bete.
Man kann aber genauso Tomaten und auch rote Paprika verwenden.
Die Rote Bete in einer Alufolie mind. 30 Minuten im Rohr backen.
Anschließend pürieren und unter die Zutaten mischen.
Da die Rote Bete sehr feucht ist kann man mind. zwei Eier für die Pastagrundmischung weglassen.
Den Teig wie oben verarbeiten und ruhen lassen.

Gelbe Pasta
Hierführ läßt sich prima ein Kürbis verwenden. Den Kürbis (Hokkaido, Butternut) halbieren,
entkernen und in Alufolie mind. 30 Minuten backen. Die Zeit ist abhänig von der Größe des Kürbis.
Den Kürbis pürieren und unter die Pastazutaten mischen und verarbeiten.
Auch hier kann man gut auf ein bis zwei Eier in den Pasta Grundrezept verzichten.

Grüne Pasta
Für Grüne Pasta kann man Mangold oder auch Spinat verwenden.
250 bis 300g Mangold/Spinat waschen, blanchieren, gut ausdrücken, klein hacken und anschließend mixen.
Den Mangold oder Spinat zu den anderen Zutaten geben und verarbeiten.
Auch hier bitte ein bis zwei Eier weniger verwenden.



Mittagstisch | „Das Sieben Geißlein Mahl“ – Der Knödel als Begleiter, oder der Knödel ist ein Saucengrab

Es gibt einiges für das ich alles stehen lassen würde. Dazu gehört auf jeden Fall der Knödel!
Bei Knödeln setzt es aus bei mir. Da kenn ich nix und vor allem keine Freunde mehr.
Sorry Freunde! Aber Resteessen geht da meistens nicht 😉
Anschließend fühlt sich das ganze so an, als ob ich „Sieben Geißlein“ gefressen hab‘.

Speckknödel mit Pfifferlingsauce und Filet

Meiner Meinung nach gibt es keinen richtigen Unterschied zwischen einen Kloß und einem Knödel.
Knödel können genauso wie Klöße aus Kartoffeln sein (Halbseidene/Seidene Knödel, Gefüllte Kartoffelknödel, Zwetschgenknödel). In Norddeutschland sagt man eher Kloß als Knödel.
Im Süden genauer in Franken gibt es die Variante Kloß genauso wie den Knödel.
Wobei man im gesamten bayerischen Raum eher Knödel sagt. Ebenso in Österreich und Südtirol.
Umgangssprachlich sagt man aber der Einfachheit halber zu Knödeln aus Kartoffeln eher Kloß.
Wobei Knödel eher mit Mehl hergestellt sind.
Aber wie gesagt da gibt es eigentlich nur regionale Unterschiede als texturliche.

Kartoffelklöße die je nach Zugabe von Kartoffelstärke als Halbseidene (ca. 1/3 der Kartoffelmasse) und als Seidene Klöße (ab ca. 1/3 der Kartoffelmasse) bezeichnet. Kurz, je mehr Kartoffelstärke desto seidiger der Kloß. Halbseidene Klöße werden sowohl als auch geriebenen als auch aus Pellkartoffeln gemacht.
In die Mitte des geformten Kloßes wird gern auch ein gerösteter Crouton gegeben.
Je nach Region werden die Halbseidene Klöße auch als Baumwollene Klöße (Franken), Watteklöße (Leipzig) oder Zampe (Thüringen). Für alle Varianten gilt aber der Grundsatz: „Der Knödel ist ein Saucengrab“

Fleischklöße werden in Nord- und Ostdeutschland Klopse genannt. Daher auch die Bezeichnung Königsberger Klopse. Knödelvariationen gibt es zuhauf. Ihren Ursprung haben sie aber alle in Böhmen. Dort werden sie auch Knedlík oder auch Knedlíček genannt.

Eigentlich sind Knödel in alle Variationen fantastisch. Ob Semmel-, Speck, Brezn-, Kräuter-, Brennnessel-, Pilz-, Servietten-, Topfenknödel oder Griesnocken.
Ich liebe sie alle. Es gibt bei der Zubereitung kleine Unterschiede in der Mengenangabe.
Für Semmelknödel nehm‘ ich immer etwas mehr Brot (200 g) da ich die Knödel hier etwas größer mache, als bei den Speckknödel. Ebenfalls bei den Breznknödel, Pilz- und Kräuterknödel. Bei Breznknödel nehm ich auch etwas mehr Milch (150 ml). Für Kräuterknödel eignen sich Majoran, Petersilie, Schnittlauch und Kerbel hervorragend.
Werden Pilzknödel/Schwammerlknödel (in der Regel Steinpilze) gemacht, verwende ich am liebsten frische Pilze (150 g).
Sind nur getrocknete Pilze zu haben (etwa 20 g) ist das auch gut. Dazu etwa eine Knoblauchzehe.
Ein Pilzknödel verträgt auch in der Regel mehr Ei (also ein Ei mehr!). Für Brennnesselknödel nehm ich gern zu je gleichen Teilen Brennnesseln und Käse (1.1 = je 100 g). Beim Brennnesselknödel verwende ich wie beim Kaspressknödel ca 100-120 g Bergkäse. Je nach Einschlag und Gusto kann man auch gern einen Tilsiter, Graukäse oder auch Gorgonzola nehmen. Spinatknödel brauche viel Spinat. Mein Verhältnis von Spinat und Brot ist hier 150:100 g. Zum Spinatknödel kommt noch etwas Käse (30 g Bergkäse) und nur etwa 50 ml Milch und ein Prise Muskatnuss und Pfeffer.
Neben dem Spinatknödel ist die Variante aus Rohnen in Südtirol sehr beliebt. (Rohnen = Rote Bete) Das Verhältnis von Roter Bete und Brot ist nahezu gleich (100:120 g). Natürlich verwendet man hier nur gekochte und in Würfel geschnittene Rohnen/Rote Bete. Ca. 50 g Käse (Graukäse, Gorgonzola) runden den Knödel ab.
Die Herzhaften Gerichte mit Knödelbegleitung sind Braten, Ragout oder auch Gulasch.
Knödel schmecken auch hervorragend mit Soße (Kloß mit Soß). Im Salat schmeckt der Speckknödel wie der Breznknödel ganz ausgezeichnet. In Suppen kommen mir meist Leberknödel, Grießknödel und ein Speckknödel. Grießnocken werden aus etwa 120 g Grieß, 60 g Butter Salz und einer Prise Muskat gemacht. Für die Suppe sollte man mageres Rindfleisch, Wurzelgemüse und ein paar Kräuterverwenden. Wenn Rindsknochen auf zu treiben sind, rundet das das ganze noch etwas ab.
Serviettenknödel schmecken am besten zu Rindergulasch. Sie heißen deshalb so, weil man früher die Knödelmasse in Servietten oder ein Leinentuch gerollt hat und sie so in Wasser gesiedet oder auch in das eine Wasserbad gedämpft hat. Heute kann man auch Frischhaltefolie verwenden. Anschließend werden einzelne Scheiben aus der Masse wie bei einem Braten geschnitten und serviert. Der Serviettenknödel kann als Hauptspeise oder auch als Nachspeise serviert werden.
Zu meinen absoluten Favorits bei den Süßspeisen zählen die Marillenknödel (Rezept siehe unten).
Süße Knödel werden in der Regel aus Topfen (Quark), viel Zucker und Butter hergestellt. Mit Marzipanfüllung und Blüten als Deko unschlagbar. Weitere Klassiker sind Zwetschgenknödel, Erdbeer-Schokoknödel und der Germknödel.
Zwetschgen- und Erdbeerknödel Knödel werden aus einem Teig aus mehlig kochenden Kartoffeln gemacht. Während der Germknödel aus Hefe, Milch, Mehl, Zucker Ei und etwas Salz gemacht wird. Bestreut wird der Germknödel mit Mohn und zerlassener Butter.

Wenn man wirklich noch Knödel vom Vortag übrig hat, sind die Eingeschnittenen Knödel/ Klöße mit Schnittlauch und Ei auch nicht zu verachten.

Knödel sind Kindheitserinnerungen und vielleicht auch deshalb unverzichtbar.
Leibspeise und Good Feel Food zugleich. Stellvertretend für sämtlich Knödelrezepte
hab ich hier den Speckknödel und den Marillenknödel aufgeschrieben….Bon Appetit!

Speckknödel
Zutaten für 12 Knödel / 4 Personen:
150 g schnittfesten Weißbrot, Brötchen oder Knödelbrot
1/2 Zwiebel (~30-50 g )
2 EL Mehl
1 EL Butter
60-80 g Speck, in feine Würfel geschnitten, ggf. auch etwas anrösten
100 ml Milch
ca. 2 Eier
1-2 EL Petersilie oder Schnittlauch, fein geschnitten/ gehackt

Das Knödelbrot / Brotchen / Weißbrot muss trocken sein.
Das Brot in kleine Würfel schneiden, sofern kein Knödelbrot vorhanden ist.
Die fein geschnittenen Zwiebeln, in Butter dünsten, über das Brot geben und vermischen.
Das Mehl und den Speck (Menge kann nach belieben variieren) dazugeben.
Milch; Eier, Petersilie und das Salz dazugeben und gut vermischen.
Die Masse etwa eine halbe Stunde ziehen lassen.
Anschließend Knödel formen und einen Probeknödel ca 10-15 Minuten in Salzwasser sieden lassen.
Wenn er nicht auseinander fällt, die restlichen Knödel halb zugedeckt 15 bis 20 Minuten sieden lassen.

Marillenknödel
Zutaten für etwa 8 Knödel / 4 Personen

Für den Teig:
300 g Topfen / Quark, Topfen darf nicht nass sein!
80 g Butter, weich
20 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
1 Pr. Salz
2 Eier
100 g Mehl

Für die Füllung:
8 Marillen / Aprikosen

Weiteres:
50 g Butter
100 g Weißbrotbrösel
2 EL Zucker
½ – 1 TL Zimt
50 g Butter zum Abschmälzen
Lavendelblüten

Topfen in ein Leinentuch geben und gut abtropfen lassen.
Marillen waschen, trocknen, einschneiden, Kern heraus nehmen
Butter, Zucker, Vanillezucker und die Prise Salz schaumig rühren.
Die Eier, Topfen und das Mehl einrühren.
Den Teig etwa 15 Minuten im Kühlschrankzugedeckt ruhen lassen.

Den Teig 1 cm dick ausrollen und 8 rechteckige Blätter ausschneiden.
Die Marillen in den Topfenteig geben, gut verschließen und zu Knödeln formen.
In kochendem Salzwasser ganz leicht ca. 15 Minuten sieden lassen.

Butter zerlassen und die Brösel unter ständigem rühren leicht rösten.
Die Marillenknödel aus dem Wasser fischen und gut abtropfen lassen
und in den gerösteten Bröseln wälzen, mit dem Zimt-Zucker Gemisch bestreuen.
Anschließend mit der restlichen Butter abschmälzen.

Mit Lavendelbüten anrichten.