Der Schanigarten

Sprachlich macht der Wiener zwischen Schanigarten und Gastgarten keinen Unterschied.
Für ihn ist traditionell auch der Gastgarten ein Schanigarten.
Woher dieser Begriff herkommt, kann nur vermutet werden.
Manche sehen den Ursprung beim Kaffeehausbesitzer Gianni Tarroni,
der für seinen Giannis Garten am Wiener Graben 1750 eine entsprechende Genehmigung erhielt.
Andere wiederrum leiten die Bezeichnung Schanigarten vom französischen Wort Jean für Josef ab,
mit welchem im 19. Jh. der Kellner in Wien gerufen wurde.

Der Unterschied zwischen Schanigarten und Gastgarten besteht darin, dass sich der Schanigarten
auf öffentlichem Grund befindet. Daher ist auch eine gesonderte Genehmigung erforderlich.
Die Nutzungsgebühr richtet sich nach dem Standort.
Schanigärten können vom März bis Mitte November eingerichtet werden.
Jedes Jahr verleiht die Wirtschaftskammer Wien im Rahmen eines Branchenwettbewerbs den
Goldenen Schani. Neben den eigentlichen Wiener Schanigärten werden dabei auch
Wiener Gastgarten-Kategorien mit dem Goldenen Schani ausgezeichnet.
Hier ein paar Beispiele:

Schanigarten_ Gastgarten

Schanigarten

Schanigarten_WM14

Meierei Wien Schanigarten

Zu Essen gibts im Schanigarten gut bürgerliche Küche. Vom Wurstspezialitäten bis
Knödel in alle Variationen, das Wiener Schnitzel, Krenfleisch oder aber ein Erdäpfelgulasch
alle Wünsche werden erfüllt. Zum Trinken gibt es den Heurigen aus den nahegelegenen Weinbergen
oder frisch gezapftes Bier. Das Leben in Wien im Sommer ist einfach wunderbar …

Quelle:
Genemigung für Schanigarten
Wien Wiki
Wiener Zeitung

Es lebe das Beisl

Ubl

Das Beisl ist ein typisches Wiener Esslokal. Bodenständig, gemütlich und gutbürgerlich.
Der Begriff Beisl stammt wahrscheinlich aus dem Jiddischen – von „bajiss“ für Haus.
Das klassische Beisl ist geräumige, eher mit dunkel gestrichener Holzvertäfelung,
einfache Tische und Stühle. Die Küche ist bürgerlich, traditionell.
Von Fritatten- und Grießnockerlsuppe, Schnitzel und Innereien, Gulasch, Tafelspitz
und köstliche Mehlspeisen wie Palatschinken und Kaiserschmarren bestimmen die Speisekarte.
In Deutschland ist es mit dem Gasthaus zu vergleichen, wenn auch ohne
den typischen Wiener Oberkellner.

Ein besonders schönes und außerordentlich freundliches und leckeres Beisl ist das
Gasthaus Ubl in Wien/Wieden im 4.Bezirk in der Preßgasse.
Fern ab der touristischen Wege verläuft sich schon mal ein Piefke
mit seiner Frau oder ein italienisches Paar aus Trient ins Ubl.
Sprachliche barrieren werden durch das nette Personal, dem vorzüglichem Essen
und dem guten Wein bzw. Bier wettgemacht. Das Ubl ist ein Besuch werd!!!

Kalbsrollbraten

Geröstete Eierschwammerln mit Ei und Petersilerdäpfeln

Topfenknödel

Es lebe das Beisl!

Quelle:
Gasthaus Ubl, Preßgasse 26, 1040 Wien
FAZ
Falter.at

Frühstück am Würstelstand Bitzinger

Bitzinger

Bitzinger

Der Würstelstand Bitzinger bei der Albertina ist scon am frühen Vormittag stark fragmentiert.
Das Bitzinger ist eines der wohl bekanntesten Würstelstand Wiens.
Von den Klassikern wie Käsekrainer, Debreziner, Frankfurter, Bosna oder Bratwurst über Currywurst
und Hot Dog bis hin zum Pferdeleberkäse oder Chilileberkäse finden man hier alles, was das Herz begehrt. Getreu dem Wiener Würstelstandmotto: Beim Würstelstand sind alle gleich!
n’Gut’n!

KÄSEKRAINER

Quelle:
Bitzinger

Brotzeit bei Trzesniewski in Wien

Von langer Hand geplant und jetzt endlich umgesetzt,
ein Besuch bei Trzesniewski in Wien.
Vor über hundert Jahren gegründete Imbissbude ist mittlerweile mehr als bekannt.
Die Besonderheit es gibt leckere Aufstriche zu Brot und Brötchen.
Garniert wird das ganze mit Ei, Speck, Käse, Fisch.
Von vegtarisch bis Fisch und Fleisch, fast alles ist möglich.
Dazu gibt es entweder einen leckere Bio-Fruchtsäfte (zB.Marille-Apfel),
Wein (Blaufränkisch, Grüner Veltliner) oder ein Achtel Bierchen (Pfiff).

brotchen-und-pfiff-bier

Das besondere ist das es nur Faschiertes auf den Broten / Brötchen gibt.
Tolle wie geniale Idee! Die ganze Geschichte von Trzesniewski gibts hier.